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Von DO, 13.5. - SO, 16.5.2010 fand in Podersdorf die Internationale ÖSTM TopCat K1 2010 zusammen mit der Internationale ÖKM TopCat K2/K3 2010 statt. Am Donnerstag schaffte es Miro, der Wettkampfleiter, uns rechtzeitig und exakt zu den einzigen 2 Stunden, in denen es Wind gab, an den Start zu schicken. Der Wind war dennoch eher gemütlich (2-3 bf), was uns am Anfang sehr angenehm war. Lediglich der einsetzende Regen war etwas lästig... Aber im Vergleich zu Wien, wo die halbe Stadt unterging, war das eher harmlos. Freitag: Start pünktlich um 9:00 Uhr (das bedeutete 7 Uhr Frühstück, um 8 Uhr beim Cat und um halb 9 raus auf den See). Ich war das erste Mal richtig froh, einen Trockenanzug zu besitzen, da es stark bewölkt war und der Wind mit heftigen 5-6 bft blies. Wir haben uns in allen 3 Wettfahrten gut geschlagen und einige sehr brenzlige Situationen gemeistert. Bei der 2. Wettfahrt gelang mir an der Luvtonne ein Abflug und ich landete wie Münchhausen auf dem Spinnakerbaum, konnte aber ohne Probleme rasch wieder zurückklettern. Nach der insgesamt 4. Wettfahrt waren wir sogar auf Staatsmeister-Position. Nach der 5. Wettfahrt sind wir am Ende des Tages insgesamt an 11. Stelle von 21 (internationalen) Teilnehmern und punktegleich mit den besten Österreichern. Auch der Rest der Meute ist knapp hinter uns und somit ist noch alles möglich und offen. Morgen wird vermutlich der letzte Wettkampftag mit 3 weiteren Wettfahrten sein, da für Sonntag Sturm mit bis zu 90 km/h Böen angesagt ist. Samstag - Schon zum ursprünglichen Startzeitpunkt war der Wind so kräftig, dass der Start verschoben wurde. Nach einer Stunde und mehmaligen Windmessungen wurde dann doch der Start auf 11 Uhr festgelegt. Ein Teil des Teilnehmerfeldes verzichtete wegen der heftigen Böen gleich auf den Start. Schon beim Rausfahren zum Startschiff war klar, dass das ein harter Kampf werden wird. Doch es kam anders - wir fädelten uns beim Start in guter Position ein und waren gerade am Wegfahren, als knapp vor uns einige Boote in eine Karambolage verwickelt wurden. Beim Ausweichmanöver erwischte uns eine ungünstig starke Windböe: Die Fock hatte sich auch verklemmt und wir kenterten "klassich" direkt an der Startlinie, wobei Wofgang leider seine Pinne abbrach. Bei dem starken Wind war das Aufstellen ziemlich anstrengend und ohne Pinne mussten wir diese Wettfahrt leider abbrechen. Letztendlich kamen nur 9 Teilnehmer erflolgreich ins Ziel und es gab einige beschädigte K1. Danach war wegen des immer heftiger werdenden Windes keine weitere Wettfahrt mehr möglich. Sonntag: die Bilder sagen alles:  Roland und Wolfgang im Sturm
 Böen bis 100 kmh
Bei diesem Wetter war an einen Start nicht zu denken! 6 absolvierte Wettfahrten waren für eine reguläre Wertung dennoch mehr als ausreichend. Wir konnten die gestrige verpatzte Fahrt sogar als Streichresultat abhaken und wurden schließlich sensationelle Vize-Staatsmeister: 5 Punkte hinter Gerhard und Fritz und knappe 2 Punkte vor Robert und Werner. Wir sind mit dem erreichten Ergebnis überglücklich! |